Am Ende des amerikanischen Jahrhunderts

Der Abschied von Allmachtsvisionen fällt schwer

Das verheerende Ergebnis der Invasion und Besatzung des Irak hat bei der
US-amerikanischen Machtelite eine noch tiefere Krise ausgelöst als die
Niederlage der Vereinigten Staaten in Vietnam vor dreißig Jahren.
Ironischerweise wurde dabei die aktuelle Krise durch genau jene Koalition
aus Ultranationalisten und Neokonservativen heraufbeschworen, die sich
in den 1970er-Jahren um die Überwindung des “Vietnam-Syndroms”, um die
Restauration der Macht und die Wiederbelebung des nationalen
“Siegeswillens” bemüht hatte.

Weil sich die US-Armee als Berufsarmee inzwischen überwiegend aus den
Unterschichten rekrutiert und weil der Irakkrieg relativ schmerzlos durch
ausländische Kapitalzuflüsse finanziert werden konnte, ist es im
Unterschied zum Vietnamkrieg nicht zu anhaltenden Massenprotesten der
breiten Bevölkerung gekommen. Dennoch hat dieser Krieg die Elite des
nationalen Sicherheitsestablishments, die das Land seit dem Zweiten
Weltkrieg regiert hat, zutiefst gespalten.

Nachdem sich die Anzeichen für gravierende Meinungsverschiedenheiten in
den Geheimdiensten und im Außenministerium gehäuft hatten, trat 2006 ein
halbes Dutzend pensionierter Generäle mit einer noch nie dagewesenen
Kritik an der bisherigen Kriegsführung an die Öffentlichkeit.1

Diese Kritik spiegelt eine noch viel breitere Strömung in weiten Teilen
der Meinungselite und zentralen staatlichen Institutionen wider. Nicht
alle Kritiker drücken so unverblümt ihre Meinung aus wie der pensionierte
General William Odom, der rastlos wiederholt, dass der Einmarsch in den
Irak “die größte strategische Katastrophe in der Geschichte der
Vereinigten Staaten” sei2; oder wie Oberst Larry Wilkerson, ehemals
Stabschef von Außenminister Colin Powell, der den Krieg für einen “Fehler
von historischen Ausmaßen” hält und deshalb die Amtsenthebung des
Präsidenten fordert3; oder wie der ehemalige Vorsitzende des nationalen
Sicherheitsrats Zbigniew Brzezinski, der Krieg und Besatzung als “eine
historische, strategische und moralische Kalamität” betrachtet.4

Demgegenüber ist die Kritik, die aus dem Innern des Staatsapparats an
die Öffentlichkeit dringt, in den meisten Fällen weniger radikal. Sie
stellt nicht etwa die grundsätzliche Frage nach dem Sinn der Invasion,
sondern benennt nur alle möglichen Fehler, die im Lauf des Krieges und
während der Besatzung gemacht wurden. Aber auch hier herrscht eine tief-
und weitgehende Uneinigkeit, und die verschiedenen Regierungsinstanzen
beschuldigen sich gegenseitig, “den Irak verloren” zu haben.5

Im privaten Kreis artikulieren hochrangige ehemalige Regierungsvertreter
ihren heißen Zorn über zwielichtige Intrigen und ihre tiefe Verachtung
für das Weiße Haus. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Nationalen
Sicherheitsrats verglich dessen Mitglieder ohne den kleinsten Hauch
Ironie mit der Familie Corleone aus “Der Pate”. Ein erfahrener
außenpolitischer Berater monierte jüngst: “Wegen einer inkompetenten,
arroganten und korrupten Clique verlieren wir im Nahen Osten und am Golf
unsere Hegemonialstellung.” Und ein republikanischer Senator und
Vietnamveteran meinte: “Das Weiße Haus hat die Armee kaputt gemacht und
ihre Ehre mit Füßen getreten.”

Keiner dieser Kritiker ist auch nur entfernt als “Taube” zu bezeichnen.
Die meisten sind Republikaner, aber völlig unabhängig von ihren
persönlichen Überzeugungen dienten und dienen all diese Leute als
Sachwalter der amerikanischen Macht und als Manager des nationalen
Sicherheitssystems. Einige von ihnen waren sogar während des Kalten
Krieges oder danach maßgeblich an offenen oder verdeckten Interventionen
der Imperialmacht USA in Ländern der “Dritten Welt” beteiligt. Es handelt
sich also um “systemkonforme” Funktionäre einer sich selbst
reproduzierenden, nationalen, bürokratischen Sicherheitsmaschine, die als
Erster vor fünfzig Jahren der Soziologe C. Wright Mills analysiert hat,
und deren wichtigste Aufgabe in der Produktion und Reproduktion von Macht
besteht.

Diese sogenannten Realisten unterscheiden sich als soziale Gruppe also
keineswegs vom Objekt ihrer Kritik, zumal sie zur Durchsetzung der
Staatsziele im Ernstfall ebenso skrupellos zu Gewaltmethoden greifen
würden. Ihr Dissens ist nicht auf eine andere ethische Grundhaltung, auf
abweichende Normen und Werte zurückzuführen.

Ihr Dissens beruht vielmehr auf der völlig nüchternen und rationalen
Einschätzung, dass der Irakkrieg die US-Armee beinahe “kaputt gemacht”
habe6, dass er die Bedrohung der nationalen Sicherheit verschärft und
die “weltweit anerkannte Legitimität der Vereinigten Staaten”7 – und
damit deren Fähigkeit, die Prioritäten auf der globalen Agenda maßgeblich
zu bestimmen – schwer, wenn nicht irreparabel beschädigt habe. Die
subtilsten Kritiker wie Zbigniew Brzezinski wissen sehr wohl, dass Macht
sich nicht in der Fähigkeit zur Ausübung von Zwang erschöpft und dass es
schwer ist, eine hegemoniale Legitimität zurückzugewinnen, wenn man sie
einmal verloren hat.

Die Anzeichen eines solchen Hegemonieverlusts sind überall mit Händen zu
greifen: In Lateinamerika, wo die USA so wenig Einfluss haben wie seit
Jahrzehnten nicht; in Ostasien, wo sie zu direkten Verhandlungen mit
Nordkorea genötigt wurden und China als unverzichtbaren Mitspieler in
jedem regionalen Sicherheitskonzept akzeptieren mussten; in Europa, wo
die US-Pläne zur Installation eines Raketenabwehrsystems in Polen und in
Tschechien von Deutschland und anderen EU-Staaten abgelehnt werden; am
Golf, wo langjährige Verbündete wie Saudi-Arabien begonnen haben, eigene
Ziele zu verfolgen, die sich nur teilweise mit den regionalen Interessen
der USA decken; in internationalen Organisationen wie UNO und Weltbank,
wo Washington nicht mehr allein den Takt vorgeben kann.

Die USA haben ihr Vertrauenskapital verspielt

Internationale Meinungsumfragen belegen mittlerweile immer wieder eine
weltweite Ablehnung der US-Außenpolitik sowie eine tiefe Erosion des
positiven Leitbilds USA: Auf die Verheißung des “amerikanischen Traums”
fällt der Schatten eines militärischen Leviathans, der die Regeln bricht,
ohne sich um die Weltmeinung zu scheren. Wobei Letztere vielleicht keine
Kriege verhindern kann, aber auf subtilere Weise eben doch wichtig ist.

Ein Teil des verlorenen Vertrauens kann vielleicht durch eine neue
Regierung und eine weniger aggressive Politik zurückgewonnen werden. Aber
heute lässt sich nicht absehen, wie man innerhalb der USA wieder zu
einheitlichen Zielvorstellungen kommen könnte. Es hat mehrere Jahrzehnte
gedauert, die nach Vietnam schwer angeschlagene Armee wieder aufzubauen,
eine neue Elite zu definieren und einen neuen Konsens über den Einsatz
staatlicher Machtmittel zu finden. Die Mobilisierung nationalistischer
Gefühle zur Unterstützung militärischer Abenteuer im Ausland wird nach
Irak nicht mehr so leichtfallen. Aber auch eine Rückkehr zum
weltpolitischen Status quo ante ist nicht mehr denkbar.

Die Eroberung und Besatzung des Irak ist nicht die alleinige Ursache für
die oben skizzierten globalen Entwicklungen. Doch der Krieg hat diese
Entwicklungen zu einem Zeitpunkt verstärkt, wo bereits größere
Zentrifugalkräfte am Werk waren: Die Erosion und der absehbare
Zusammenbruch des “Washingtoner Konsenses” und die allmähliche
Herausbildung neuer Gravitationszentren namentlich in Asien sind zwei
solcher Trends, die sich bereits abzeichneten, als George W. Bush seine
verheerende Kriegsentscheidung fällte. Und während innerhalb der
Weltwirtschaft eine fundamentale Verlagerung in Richtung Asien im Gang
ist, sehen sich die USA in einen Konflikt gebannt, der ihre gesamten
Energien absorbiert. Die Geschichte schreitet voran, doch die Kontrole
über die Welt scheint den Vereinigten Staaten langsam, aber unaufhaltsam
aus den Händen zu gleiten.

Diese Konstellation verunsichert die amerikanische Machtelite zutiefst.
Die sieht sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts in der historischen
Verantwortung, die Welt zu führen und zu regieren. Die politische Elite
in Washington sah sich seit den 1940ern in einer ähnlichen hegemonialen
Rolle, wie sie die Briten im 19. Jahrhundert wahrgenommen hatten. Die USA
waren ein dominanter Staat, der über den Willen und die Mittel verfügte,
eine internationale Ordnung herzustellen, die Frieden und eine offene
und weltweit expandierende Marktwirtschaft garantierte.

Nach diesem Geschichtsverständnis gab es für den verhängnisvollen
Kreislauf von Weltkriegen und Wirtschaftskrisen in der ersten Hälfte des
20. Jahrhunderts zwei Gründe: die Unfähigkeit der Briten, die Rolle des
Hegemons auf Dauer auszufüllen, und die mangelnde Bereitschaft der USA,
die Nachfolge der Briten anzutreten, sprich den amerikanischen
“Isolationismus” zu überwinden. Der logische Zirkelschluss lautete: Da
Ordnung nur durch die Dominanz eines Zentrums gewährleistet ist,
erfordert die Aufrechterhaltung der Ordnung (also die Vermeidung von
Chaos) zwingend die Fortsetzung einer Hegemonie.

Diese Überzeugung, die an den US-Universitäten als “Theorie der
hegemonialen Stabilität” gelehrt wurde, lag seit dem Zweiten Weltkrieg,
aus dem das Land als Zentrum und Bastion des Weltkapitalismus
hervorgegangen war, der Außenpolitik Washingtons zugrunde. Aber die
wirtschaftlichen und politischen Eliten hatten schon seit 1940 eine
“gewaltige Umwälzung des Machtgleichgewichts” vorausgesehen, die ihr Land
“zum Nachfolger, Universalerben und Empfänger der ökonomischen und
politischen Hinterlassenschaft des Britischen Empire” bestimme. 8 1941
verkündete Henry R. Luce in einem berühmt gewordenen Artikel den Anbruch
eines “amerikanischen Jahrhunderts”, in dem die USA ihre Verantwortung
als “die mächtigste und vitalste Nation” annehmen und mit allen
“angemessen erscheinenden Mitteln in der Welt zur Geltung bringen” müsse.
In Zukunft müsse man “in jeder Partnerschaft mit dem Britischen Empire
die Rolle des Seniorpartners übernehmen”.9

Die Umrisse dieses “amerikanischen Jahrhunderts” zeichneten sich bereits
Mitte der 1940er-Jahre in aller Deutlichkeit ab: als wirtschaftliche
Vormachtstellung und strategische Vorherrschaft der USA, gestützt auf ein
weltweites Netz von Militärbasen, das von der Arktis bis Südafrika und
vom Atlantik bis zum Pazifik reicht.

Die Politiker der unmittelbaren Nachkriegszeit, die den neuen nationalen
Sicherheitsstaat aufbauten, waren, mit William Applemans Worten, von
“Allmachtsvisionen” getrieben.10 Die USA verfügten über enorme
wirtschaftliche Vorteile, einen bedeutenden technologischen Vorsprung und
– zumindest für kurze Zeit – über das Monopol an Atomwaffen. Das
militärische Patt in Korea von 1953 und das sowjetische Atomwaffen- und
Raketenprogramm versetzten dem Selbstvertrauen der Amerikaner zwar die
ersten Dämpfer, aber erst die Niederlage in Vietnam und die
gesellschaftlichen Umwälzungen im eigenen Lande, die mit diesem Krieg
einhergingen, offenbarten den USA und ihrer politischen Klasse die
Grenzen ihrer Macht.

Der kaltschnäuzige “Realismus im Zeitalter des Niedergangs”, den Henry
Kissinger und Richard Nixon praktizierten, war das widerwillige
Eingeständnis, dass die seit über zwanzig Jahren ausgeübte, umfassende
Hegemonie nicht ewig dauern würde. Doch Vietnam und die Ära Nixon
erwiesen sich noch in einem weiteren, paradoxen Sinn als Wendepunkt: Sie
leiteten die “konservative Revolution” der 1980er-Jahre ein, also die
gemeinschaftliche Anstrengung zur Restauration des nationalen
Sicherheitsstaats und der amerikanischen Machtstellung in der Welt.

Im Irak endete eine politische Ära

Als einige Jahre später die Sowjetunion zusammenbrach, lebten die
aberwitzigen Allmachtsvorstellungen wieder auf: Die konservativen
“Triumphatoren” begannen aufs Neue von der “Vorherrschaft” zu träumen und
versuchten, eine langfristige Unipolarität festzuschreiben.11 Das
Unternehmen Irak war das strategische Experiment, das man sich ausgedacht
hatte, um das zweite amerikanische Jahrhundert einzuläuten. Doch das
Experiment ist schiefgegangen; seitdem liegt die US-Außenpolitik in
Trümmern.

Historische Analogien hinken immer. Dennoch kann der Vergleich zwischen
dem langen Abschied Großbritanniens von seiner imperialen Macht und dem
aktuellen Zustand der USA einiges erhellen. Unmittelbar vor dem Ende des
19. Jahrhunderts gab es kaum einen britischen Politiker, der sich ein
Ende des Empire auch nur hätte vorstellen können. Als 1897 das diamantene
Thronjubiläum von Königin Victoria gefeiert wurde, war das British
Empire ein weltumspannendes Reich, das ein Viertel der Oberfläche unseres
Globus und 300 Millionen als Untertanen oder unterworfene Bevölkerung
umfasste (und man kommt sogar auf die doppelte Zahl, wenn man China
mitrechnet, das mit seinen 430 Millionen Einwohnern damals auch so etwas
wie eine britische Quasi-Kolonie war).

Die City von London war das Zentrum eines noch viel weiter ausgreifenden
informellen Handels- und Finanzimperiums, dessen Netzwerk fast die ganze
Welt umspannte. Angesichts dessen überrascht es kaum, dass sich
wesentliche Teile der britischen Elite trotz der wachsenden industriellen
Konkurrenz Amerikas und Deutschlands, die sie durchaus wahrnahmen,
weiter in dem Glauben wiegten, der Allmächtige habe ihnen “das Universum
auf ewig verpachtet”.

Im Rückblick waren die Jubiläumsfeierlichkeiten für Queen Victoria “das
letzte Aufleuchten jenes ungetrübten Glaubens an die überlegenen
britischen Herrscherfähigkeiten”12. Der Zweite Burenkrieg von 1899 bis
1902, in dem es um die Erhaltung des Handelswegs nach Indien und um die
“Sicherung des schwächsten Gliedes in der imperialen Kette” ging, kostete
die Briten viel Blut und Geld und führte einer zunehmend beunruhigten
britischen Öffentlichkeit die Grausamkeiten einer Politik der verbrannten
Erde vor: “Der Südafrikanische Krieg war die härteste Probe für das
britische Imperium seit dem großen Aufstand in Indien und wurde für die
Briten zum schwersten und teuersten Waffengang seit den Napoleonischen
Kriegen.”13

Schon zwölf Jahre später brach der Erste Weltkrieg aus, der die
beteiligten europäischen Staaten auslaugte und nahezu ruinierte. Der
langsame Niedergang des britischen Zeitalters hatte begonnen. Formal
überstand das Empire allerdings nicht nur diese unmittelbare Krise,
sondern schleppte sich noch ein paar Jahrzehnte weiter. Nachdem es sogar
den Zweiten Weltkrieg überlebt hatte, wurde ihm dann aber 1956 von den
USA in der Suezkrise ein glanzloses Ende bereitetet. Doch selbst hundert
Jahre nach dem Anfang vom Ende ist die Sehnsucht nach der vergangenen
Größe noch immer spürbar. Wie die Abenteuer des britischen Expremiers
Tony Blair im Zweistromland beweisen, ist der Glanz des Weltreichs zwar
stark verblasst, doch noch nicht gänzlich erloschen.

Für die Machtelite der USA ist es über sechs Jahrzehnte zur Gewohnheit
geworden, an der Spitze der Welt zu stehen. Hegemonie ist für sie zu
einer Art Lebensstil, das Empire zu einer Denk- und Existenzweise
geworden. Die “realistischen” Kritiker der Bush-Regierung aus den
staatlichen Institutionen verfügen über kein alternatives Konzept zur
Gestaltung der internationalen Beziehungen; auch ihre Vorstellungen
beruhen auf einem Gleichgewicht der Kräfte, dem Einsatz von Gewalt und
einer strategischen Vorherrschaft der USA.

Es ist vorstellbar, dass die gegenwärtige Krise und die wachsende
Bedeutung globaler Probleme in der Zukunft neue Anreize zur Kooperation
und neue wechselseitige Abhängigkeiten setzen. Aber genauso vorstellbar
ist, dass die US-Politik auch weiterhin unberechenbar bleibt: Die
postkolonialen Erfahrungen aller ehemaligen Metropolenmächte haben
gezeigt, wie langwierig und mitunter traumatisch der Prozess der
Entimperialisierung sein kann.

Siehe: "Retired generals speak out to oppose Rumsfeld", Wall Street Journal, 14. April 2006.

Erklärung gegenüber Associated Press, 5. Oktober 2005. General William Odom war Vorsitzender der National Security Agency (NSA) unter Ronald Reagan.

Zitiert in: "Breaking Ranks", The Washington Post, 19. Januar 2006.

Zbigniew Brzezinski, Aussage vor dem Senate Foreign Relations Committee am 1. Februar 2007.

Der ehemalige Direktor der CIA, George Tenet, schiebt in seinem Buch "At the Center of the Storm" die Schuld für die strategischen Fehlschläge im Irak auf das Weiße Haus und behauptet, es habe niemals eine "ernsthafte Debatte darüber gegeben, ob der Irak eine unmittelbare Bedrohung sei". Tenets Buch ist nur der letzte Schlagabtausch im Konflikt zwischen CIA und Weißem Haus.

Der ehemalige Außenminister Colin Powell in der Sendung "Face the Nation", 17. Dezember 2006.

Zbigniew Brzezinski, a. a. O.

Rede des Vorsitzenden des National Industrial Conference Board vor der Investment Banker Association, 10. Dezember 1940, zitiert in James J. Martin, "Revisionist Viewpoints", Colorado Springs (Ralph Myles Publisher) 1971.

Henry R. Luce, "The American Century", Life Magazine 1941, wieder abgedruckt in Diplomatic History, Frühjahr 1999, Bd. 32, Heft 2.

William Appleman Williams, "Die Tragödie der amerikanischen Diplomatie", Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1973.

Siehe Philip S. Golub, "Ein Kabinett des Kalten Krieges. Die Bush-Administration und die Doktrin der Vorherrschaft", Le Monde diplomatique, Juli 2001.

Zitiert in Elizabeth Monroe, "Britain's Moment in the Middle East, 1914-1956", London (Chatto & Windus) 1963.

C. Saunders und I. R. Smith, "Southern Africa, 1795-1901", The Oxford History of the British Empire, Bd. III, "The Nineteenth Century".

Published 16 October 2007
Original in English
Translated by Robin Cackett
First published by Le Monde diplomatique (Berlin)

Contributed by Le Monde diplomatique (Berlin) © Philip S. Golub / Le Monde diplomatique (Berlin) / Eurozine

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