Ibrahim Warde

Die Lage der US-Regierung im Irak wird immer komplizierter. Durch Aufstände, Anschläge und Überfälle auf In- und Ausländer ist die Sicherheitslage katastrophal. Die Misshandlung von Gefangenen macht die behauptete “Mission für Demokratie” zu einer Farce. Und noch ist völlig offen, wie viel Macht einer irakischen Zivilregierung am 1. Juli 2004 übertragen werden kann. Die allgemeine Unsicherheit untergräbt aber auch das ökonomische Kalkül. Die von der Bush-Regierung bevorzugten US-Konzerne beginnen sich zu sorgen, was die politische Krise für ihre Geschäfte bedeutet. Dabei können ausländische Unternehmen im Irak viel unkontrollierter wirtschaften als selbst in den Vereinigten Staaten oder Großbritannien.

Only in de