Pipelines im Dauerfrost
Russland liefert Öl und Gas - China, Japan und Korea wollen möglichst viel davon haben
Als der russische Präsident Putin am 17. November 2004 ankündigte, dass
Russland demnächst über ein neues "hochmodernes System von
Atomwaffenträgerraketen" verfügen wird,[1] reagierte die Welt besorgt.
Putins Äußerung zeugt von dem Bemühen, seinem Land wieder mehr Einfluss
in den weltpolitischen Machtstrukturen zu sichern. Das ist eine gewaltige
Aufgabe.
Das Fundament der russischen Volkswirtschaft sind ihre Erdöl- und
Erdgasexporte. Die Dynamik der ostasiatischen Industriemächte ergänzt
sich hervorragend mit diesem russischen Energiepotenzial. In den letzten
zehn Jahren ist China zum zweitgrößten Rohölverbraucher der Welt
geworden. Fast die Hälfte des nach China eingeführten Öls kommt aus dem
Nahen Osten, in Japan und Korea liegt der Anteil bei 80 bis 85 Prozent.
Ein Großteil davon wird durch die Straße von Hormus und die Straße von
Malakka transportiert. Diese beiden Meerengen sind in den Augen des
US-Geheimdienstes CIA die beiden energiestrategischen Flaschenhälse, wo
der globale Rohöltransport "erdrosselt" werden könnte. Diese ungemein
wichtige Versorgungslinie ist doppelt gefährdet: durch die Situation in
der Nahostregion und durch die Risiken für die Schifffahrt in der Straße
von Malakka, etwa in Form der zunehmenden Piraterie. Das bedeutet, dass
China sowie Japan und Korea auf alternative Rohölquellen und
Versorgungslinien dringend angewiesen sind.
Beim Erdgas liegen die Dinge komplizierter. Viele Großstädte der Region
müssen ihre Energieversorgung auf Erdgas umstellen, um die
Luftverschmutzung zu reduzieren. Schon heute machen die Importe von
Flüssiggas (liquified natural gas, LNG) durch Japan, Südkorea und Taiwan
fast 80 Prozent des globalen LNG-Handels aus. Ein Großteil der
Lieferungen kommt aus Südasien und Australien. Für China liegen die
Kosten der Flüssiggasimporte noch zu hoch, man sucht also nach
günstigeren Lösungen. Und in Ost- und Mittelsibirien und auf Sachalin
lagern riesige Öl- und Erdgasressourcen.
Die Exploration der Kohlenwasserstoffvorkommen im Irkutsker Becken ist
allerdings noch nicht abgeschlossen. Aber schon heute geht man davon aus,
dass die nachgewiesenen Reserven am Ende deutlich höher liegen werden;
manche sprechen bereits von Russlands ungeschliffenen Diamanten. Doch die
Raffinerie in Angarsk, der Hauptstadt der Region, muss ihr Rohöl noch
aus Westsibirien importieren.
Große Hoffnungen richten sich auch auf die Reserven, die noch weiter
nordöstlich im Jakutsk-Becken liegen. Auch hier sind die Explorationen
noch längst nicht abgeschlossen. Die Förderung, genau wie der Bau von
Pipelines, wird allerdings durch den in diesen Regionen vorherrschenden
Dauerfrostboden erschwert. Für dieses Problem gibt es zwar technische
Lösungen, aber die sind teuer. So hat der Bau der 1 300 Kilometer langen
Transalaska-Pipeline, die ebenfalls durch Dauerfrostterrain verläuft,[2]
1975 volle 8 Milliarden Dollar gekostet.
Auf Sachalin[3] sind die Dinge schon viel weiter gediehen. Die
Hydrokarbon-Vorkommen zu Lande sind bereits weitgehend erschöpft, aber in
der Schelfzone um die Insel und vor allem vor der Nordostküste haben Öl-
und Gasbohrungen begonnen. Die Betreiber des Projekts "Sachalin-1"
planen mehrere Pipelines, die quer über die Insel zum Exporthafen De
Kastri an der sibirischen Küste führen sollen.[4] Das Öl kann von hier an
jeden Interessenten auf dem Weltmarkt geliefert werden. Für die Nutzung
des Erdgases sind mehrere Optionen im Gespräch, darunter der Transport
nach Nord- und Südkorea, aber auch nach Japan, im letzteren Fall wohl als
Flüssiggas.
Das Projekt "Sachalin-2" wird von einem multinationalen Konsortium
betrieben, dem als Hauptpartner Shell (mit 55 Prozent Anteil) und mehrere
japanische Konzerne angehören. Die Ölförderung wurde 1999 aufgenommen.
Derzeit liegt die durchschnittliche Tagesproduktion bei mehr als 70 000
Barrel, was bei den derzeitigen Preisen einen Jahreserlös von mehr als 1
Milliarde Dollar einbringt. Die nächste Ausbauphase hat bereits begonnen
und ist mit einer Investitionssumme von rund 10 Milliarden Dollar die
größte ausländische Investition in der Russischen Föderation.
Westliche Analysten rechnen nicht damit, dass Russland ohne weiteres
bereit sein wird, billige Energie an China zu verkaufen. Zwar haben die
beiden Riesenländer in jüngster Zeit ihre Grenzstreitigkeiten beigelegt,
aber China entwickelt sich in raschem Tempo nicht nur zu einem Rivalen
auf der Bühne der internationalen Politik, sondern auch zu einem
wirtschaftlichen Konkurrenten. Die Chinesen hatten bereits eine
Vereinbarung zum Bau einer Pipeline von Angarsk nach Daqing
unterschrieben, durch die Rohöl aus Westsibirien importiert werden
sollte.
Doch dann kam 2004, noch bevor das Projekt in Gang gekommen war, der
Angriff der russischen Regierung auf den Energiegiganten Yukos. Damit
wollte Putin sowohl politische Konkurrenz ausschalten als auch die
Kontrolle über ein ehemaliges Staatsunternehmen zurückerobern, das im
Zuge der wahnwitzigen Plünderungspolitik der Jelzin-Ära "privatisiert"
worden war.
Die Bedeutung der Angarsk-Daqing-Pipeline wird auch deshalb in Frage
gestellt, weil die Japaner eine größere und teurere Pipeline vorschlagen,
durch die pro Tag 1 Million Barrel Rohöl gepumpt werden kann. Diese soll
nach 3 800 Kilometern unter Umgehung des chinesischen Territoriums in
Nachodka östlich von Wladiwostok enden (siehe Karte). Außerdem bieten die
Japaner ungebundene Kredite in Höhe von 5 Milliarden Dollar; die Kosten
des ganzen Projekts werden auf 8 bis 10 Milliarden Dollar geschätzt. Der
Terminal in Nachodka würde es Unternehmen aus aller Welt erlauben, bei
den Auktionen für sibirisches Öl mitzubieten. Solche Ölauktionen haben
sich in Zeiten eines knappen Angebots als sehr profitabel erwiesen.
Ursprünglich war die Nachodka-Pipeline von dem russischen Privatkonzern
Lukoil vorgeschlagen worden. Doch die russische Regierung hielt an ihrem
Pipeline-Monopol fest.
Mit seinen Ölexporten ist Russland derzeit zu etwa 80 Prozent vom
europäischen Absatzmarkt abhängig. Sorgen müssen sich die Planer jedoch
über zweierlei machen: zum einen über die Kapazitätsgrenzen der
Energiekorridore in Richtung Westen, die durch die Transitländer
Weißrussland und Ukraine führen; zum anderen über die Ostexpansion der
Nato. Die Russen würden ihren Ölabsatz gern diversifizieren und planten
eigentlich, die Ölfelder Westsibiriens mit dem Hafen von Murmansk im
Nordwesten Russlands zu verbinden. Dieses Projekt wurde erstmals
2000/2001 von einem privaten Konsortium vorgeschlagen, dem der heute im
Gefängnis sitzende Yukos-Chef Michail Chodorkowski vorstand. Die
Entfernung von Murmansk zum Hafen von Houston, Texas ist nur etwa halb so
groß wie die zwischen Houston und dem Persischen Golf.[5] Das Projekt
würde sich also gut in den Energiedialog zwischen Moskau und Washington
einfügen und könnte die russisch-amerikanischen Spannungen mindern
helfen, die durch das politische Tauziehen in Georgien und der Ukraine
entstanden sind.
Bislang haben die Russen eine Entscheidung über die ostsibirischen
Pipelines hinausgezögert. Zwar sind sie gegenüber der chinesischen
Regierung verpflichtet, die Pipeline nach Daqing zu bauen, aber sie
wollen das Projekt ungern auf einen einzelnen Kunden ausrichten. Und in
Moskau scheint es eine Präferenz für das russisch-japanische
Nachodka-Projekt zu geben. Inzwischen wird die Möglichkeit sondiert, dass
das staatliche Pipeline-Unternehmen Transneft die Pipeline nach Nachodka
mit einem Abzweig nach Daqing baut, um die Chinesen mit zu beliefern.
Offen ist allerdings noch die Frage, wo das Rohöl herkommen soll. Selbst
wenn das östliche Zentralsibirien die erhofften immensen
Förderkapazitäten erhalten sollte, dürfte das Öl kaum ausreichen, die
Nachodka-Pipeline samt Abzweig nach Daqing zu bedienen. Um die
Taischet-Nachodka-Leitung auszulasten, müssten jährlich 30 Millionen
Tonnen westsibirischen Öls durchgepumpt werden, das dann vermutlich von
den europäischen Märkten abgezogen würde. Und um die Stichleitung nach
Daqing auszulasten, müssen Ölreserven erschlossen werden. Das bedeutet,
dass bis zum Anlaufen der Produktion jedes Jahr mindestens 20 Millionen
fehlen würden, die bereits China versprochen sind.
Viel wird auch davon abhängen, ob man die Ölfelder zügig der Reihe nach
erschließen kann und wie lange man brauchen wird, um die Pipelines fertig
zu stellen. Auch sind die Argumente zugunsten der Nachodka-Leitung etwas
wacklig, weil es zwischen Russland und Japan immer noch keinen
Friedensvertrag gibt. Die Russen halten immer noch die vier südlichen
Kurileninseln besetzt, die sowjetische Truppen in den allerletzten Tagen
des Zweiten Weltkriegs eingenommen hatten. Japan sieht darin nach wie vor
eine Verletzung des sowjetisch-japanischen Neutralitätspakts von 1941.
Die Japaner haben sich in ihren Verhandlungen anfangs mit der Sowjetunion
und später mit Russland mal mehr und mal weniger flexibel gegeben, wobei
sie aber "die Frage der nördlichen Territorien" nie aus den Augen
verloren.[6]
Das westsibirische Liefernetz wird wohl pro Jahr nicht mehr als 30
Millionen Tonnen Rohöl für die diskutierte nördliche Route abzweigen
können, es sei denn, die Produktion lässt sich schneller erhöhen als
erwartet. Damit sind wir bei der Frage, wie viel Öl aus Westsibirien
überhaupt am Terminal von Nachodka ankommen wird. Der Anteil, den das
Erdgas am Gesamtenergieverbrauch ausmacht, liegt für Nordostasien
niedriger als für Nordamerika oder Europa, und zwar vor allem wegen der
begrenzten Aufnahmemöglichkeiten. So verfügt etwa die japanische
Hauptinsel Honshu aufgrund der strikten Sicherheitsstandards und der
hohen Grundstückskosten über kein umfassendes Gasleitungsnetz. Hier
hätten also die hohen Kosten des "Wegerechts" den Bau einer Gasversorgung
prohibitiv verteuert. Die auf Importen basierende Flüssiggasbranche
Japans beliefert daher in erster Linie Elektrizitätskraftwerke.[7]
Im Gegensatz zu Japan verfügt Südkorea über ein gut ausgebautes Netz von
Gasleitungen. Rein technisch wäre es möglich, Sachalin-1-Erdgas, das in
Pipelines zum Terminal in De Kastri gelangt ist, die Küste entlang und
dann durch Nordkorea nach Südkorea zu transportieren. In der Praxis sind
die Optionen für eine solche Pipeline allerdings begrenzt, weil die
aktuellen Spannungen zwischen Süd- und Nordkorea wohl nur eine
Unterwasserroute aus China zulassen. In Seoul schätzt man, dass dieses
über China gelieferte Pipeline-Gas um etwa 25 Prozent billiger wäre als
das Flüssiggas, das man heute aus Sibirien importiert.
Flüssiggas für Düngemittel
China wie auch Indien wollen ihre Erdgasimporte erhöhen, allerdings nur zu vernünftigen Kosten. Und weder China noch Indien haben bislang viel Geld in teure Umwandlungs- und Lagereinrichtungen für Flüssiggas investiert. Doch in Indien investieren neuerdings mehrere große multinationale Konzerne in den Bau von Anlagen zur Rückwandlung von Flüssiggas. Diese Projekte sind in der Nähe der bereits bestehenden Pipeline Hazira-Bijapur-Jagadispur angesiedelt, die das Gas von der Küste des Bundesstaates Gujarat in den Nordwesten Indiens und bis Neu-Delhi transportiert, wobei sie unterwegs auch Kraftwerke und Düngemittelfabriken mit Energie versorgt. In China wäre die Versorgung mit Flüssiggas sowohl für die Region Schanghai wie auch für den Ballungsraum Peking-Tianjin eine vernünftige Lösung. Aber die chinesische Regierung agiert angesichts der langfristigen Folgen teurer Energieimporte sehr zurückhaltend. Das Problem besteht auch darin, wie man Energieverbraucher mit geringer Kaufkraft von der billigen Kohle weglocken kann. Zu diesem Zweck hat China vor kurzem für Schanghai einen relativ niedrigen Tarif für Erdgas aus der nationalen West-Ost-Pipeline angekündigt. Das hat offenbar mehrere multinationale Unternehmen veranlasst, sich aus weiteren regionalen Pipeline-Investitionen zurückzuziehen. Damit kam auch die Planung mehrerer Flüssiggas-Umwandlungsanlagen zum Erliegen, die in der benachbarten Provinz Zhejing geplant waren. China denkt auch ernsthaft an eine Erdgaspipeline, mit der jährlich 30 Milliarden Kubikmeter aus dem russischen Kovykta (im Oblast Irkutsk) in den Nordosten Chinas transportiert werden könnten.Eine alternative Route würde durch das Territorium der Mongolei verlaufen. Sie wäre 1 500 Kilometer kürzer, technisch machbar und deutlich billiger. Über dieses Projekt gab es 1998 Verhandlungen zwischen Russland, der Mongolei, China, Südkorea und Japan, die ergebnislos blieben. Die Russen hatten vorgeschlagen, einen Teil des Gases an die Mongolei zu verkaufen, die dringend etwas gegen die Luftverschmutzung in ihrer Hauptstadt Ulan-Bator tun wollte. Die Chinesen äußerten jedoch Bedenken hinsichtlich der politischen Risiken und möglicher Transitgebühren. Der politische Hintergrund ist, dass China eine Zusammenarbeit zwischen Russland und der Mongolei immer mit Misstrauen sieht. Schließlich stand die UdSSR stets auf der Seite der "Äußeren Mongolei", wenn diese ihre Unabhängigkeit von China durchsetzen wollte.
Letzten Endes haben die Chinesen keine große Lust, einem Land, das sie immer noch als ihre verlorene Nordostprovinz betrachten, eine vorteilhafte Behandlung zu gewähren. Doch im Wechselspiel von Interessen sollte man die positiven Effekte von friedlichen Verhältnissen und guten Handelsbeziehungen nie außer Acht zu lassen. Zum Beispiel haben die potenziellen ökonomischen Vorteile, die eine Erdgasleitung zwischen dem Iran, Pakistan und Indien bieten würde, diese "seit ewig" verfeindeten Staaten dazu gebracht, ernsthaft über eine Art Frieden nachzudenken. Und noch vor 60 Jahren hätte sich niemand das dichte Netz von Pipelines und zahlreichen grenzübergreifenden Projekten vorstellen können, die in der heutigen Europäischen Union existieren. Zudem hat man inzwischen ganz neue Methoden entwickelt, um den kommerziellen Erfolg von grenzübergreifenden Infrastrukturprojekten zu garantieren, die mit einem politischen Risiko behaftet sind.
Der Chinabesuch von Präsident Putin im Oktober 2004 hat allerdings kein Übereinkommen in der Pipeline-Frage erbracht. Seitdem laufen nun Verhandlungen zwischen China und Kasachstan mit dem Ziel, die chinesischen Rohöl- und Erdgasimporte zu erhöhen. Noch weiter fortgeschritten sind die Ölpipeline-Projekte zwischen beiden Ländern. Der Abschnitt zwischen Aryrau und Kenkiyak ist bereits in Betrieb. Der Mittelabschnitt zwischen Kenkiyak und Atasu befindet sich in Planung. Für den Bau des letzten, 1 240 Kilometer langen Abschnitts zwischen Atasu und Alashankou in der chinesischen Provinz Xinjiang wurde ein Vertrag mit einer Bausumme von 700 Millionen Dollar unterzeichnet. Von Lashankou aus planen die Chinesen das Öl per Bahn zu den drei Raffinerien der Region zu bringen. Das ganze Pipeline-Projekt wird jährlich zunächst 10 Millionen Tonnen Rohöl transportieren, die endgültige Kapazität soll doppelt so hoch liegen.
Peking sieht in diesen Importen einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der potenziell rebellischen Provinz Xinjiang. Zudem wird die Möglichkeit einer Erdgaspipeline vom westlichen Kasachstan nach Xinjiang diskutiert. Die Experten fragen sich zwar, ob das Projekt nicht zu teuer wäre. Doch in Peking wird es offenbar als eine Art strategische Reserve gesehen.
- [1] news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/4019769.stm.
- [2] Die 1,20 Meter dicke Erdölpipeline ist zur Hälfte auf Stützen und zur anderen Hälfte in die Erde gebaut. Die unterirdischen Rohre müssen sehr gut wärmeisoliert sein, da das 50 bis 80 Grad warme Öl den Permafrostboden schmelzen ließe und die Rohre im Schlamm versinken würden. Außerdem ist die Pipeline gefedert und im Zickzack angelegt, um Schäden durch Erdbeben zu verhindern.
- [3] "Strategic Geography" 2003/2004, S. XXI.
- [4] Die interessierten Energieunternehmen schätzen die nutzbaren Vorkommen auf 2,3 Milliarden Barrel Rohöl und 485 Milliarden Kubikmeter Erdgas.
- [5] http://prime.tass.com, 15. 10. 2004, 11:43 MT.
- [6] A. Miyamoto, in: I. Wybrew-Bond u. J. Stern (Hg.), "Natural Gas in Asia", Oxford (Oxford University Press) 2002, S. 106-187.
- [7] Das gilt auch für die Lieferung von jährlich 1,1 Millionen Tonnen Flüssiggas durch Sachalin-2, den die Stadt Tokio im Mai 2003 abgeschlossen hat. Seitdem haben auch andere japanische und US-Energiekonzerne ähnliche Kontrakte unterzeichnet.
Published 2005-05-20
Original in English
Translation by Niels Kadritzke
First published in Le Monde diplomatique 5/2005
Contributed by Le Monde diplomatique (Berlin)
© Rafael Kandiyoti/Le Monde diplomatique
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