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Dialog der Tauben

Willkommen im Club. Die Europäische Union sucht ihre Bürger

Die Europäer reden viel übereinander, aber wenig miteinander. Versuche, europaweit publizierende Medien ins Leben zu rufen und so etwas wie eine Dialogkultur zu entwickeln, sind bisher gescheitert. Doch ohne ein solches Medium fehlt dem Zusammenwachsen Europas etwas Entscheidendes: die demokratische Kontrollinstanz.

Beginnen wir mit der elementarsten aller Aussagen, mit einer Aussage, die so grundlegend ist, dass jeder Journalist ihr zustimmen muss, wo immer er leben und arbeiten mag: Freie Medien und eine freie Gesellschaft sind wie Zwillinge - sie sind untrennbar miteinander verbunden. Man kann das eine nicht ohne das andere haben. Presse und Rundfunk müssen in einer Demokratie unabhängig sein, damit es möglich ist, ihre guten und schlechten Taten, ihre Fortschritte und Fehlschläge zu verfolgen und zu kontrollieren. Ohne diese Kontrollfunktion kann es sehr schnell geschehen, dass eine offene Gesellschaft im Sumpf von Egoismus und Korruption versinkt. Kurz gesagt, wir stehen geschlossen hinter dem ersten Zusatzartikel der Amerikanischen Verfassung und dem zehnten Artikel der Europäischen Menschenrechtscharta - nicht weil sie unseren eigennützigen Interessen dienen, sondern weil sie es uns ermöglichen, unsere Arbeit im Dienste der Bürger, der Leser und der Wähler zu verrichten.

Europe talks to Europe


The European integration project has made the discussion about transnational spaces for cultural and political debate acute. Can there at all be a common Europe without a pan-European public sphere, where potentially common values and ideas can be formed and transnational political institutions can find their legitimacy?

Introduction
Europe talks to Europe: Towards a European public sphere?
Geert Lovink
Blogging, the nihilist impulse
Bernhard Peters
"Ach Europa"
Carl Henrik Fredriksson
Energizing the European public space
Leonard Novy
The silence within the Union
Thierry Chervel
Europe loses ground
Marie-Luise Knott
"That was my Beresina"
Peter Preston
Dialogue of the deaf
Peter Preston
Tomorrow the world? Unlikely
Craig Calhoun
The democratic integration of Europe
Robert Darnton, Marek Tamm
Interview with Robert Darnton
Andreas Hepp
Networks of the media
Wenn wir uns aber nun fragen, wo es sich denn befindet, unser neues Europa, dann stellen wir fest, dass das Problem zunächst einmal weniger mit Prinzipien zu tun hat, sondern eher mit dem völligen Fehlen einer Presse, die in der Lage wäre, ihre Pflicht zu erfüllen. Die Europäische Union ist heute in mancherlei Hinsicht eine wirklich supranationale Macht. Die Presse aber hat diese Entwicklung verpasst. Sie bleibt gefesselt durch nationale, gar regionale Bande.

Das Problem ist im Grunde sehr einfach: Unsere Europäische Union ist noch kein gigantischer Staatenverbund, wie es die Vereinigten Staaten sind. Trotzdem gewinnt sie von Jahr zu Jahr an Größe und Bedeutung. Welche Haltung sie gegenüber Themen wie Immigration, Außenpolitik oder Wirtschaft einnimmt, all das hat tief greifende Auswirkungen für jeden einzelnen Bürger unseres Kontinentes, von Lettland bis Portugal und von Malta bis Irland. Die Union wächst - doch wo bleibt die Presse, die sie zur Verantwortung zieht?

Nationale Filter

Alle alten und künftigen EU-Mitglieder besitzen ein verhältnismäßig freies Presse- und Rundfunksystem. Aber abgesehen von einigen marginalen Ausnahmen wie "Arte" oder "Euronews" befindet sich der Hauptsitz aller Institutionen im eigenen Land. Somit vermitteln sie französische, deutsche oder britische Ansichten, jedoch keine ganzheitliche europäische Perspektive. Und auf dem Zeitungsmarkt gibt es nur eine einzige internationale Zeitung, die International Herald Tribune (oder die New York Times in grün).

Gewiss: Was den Zeitungsvertrieb angeht, so haben wir mittlerweile in Europa ein gut funktionierendes Netz. Egal wo man sich gerade befindet, man kann jeden Morgen die Zeitungen aus Mailand, Frankfurt, Madrid, Paris oder Rom kaufen. Es ist aber nicht möglich, eine Zeitung zu finden, deren Einzugsgebiet ganz Europa ist und deren Ansichten nicht wirken, als seien sie durch ein engstirniges nationales Prisma gefiltert. Einfacher gesagt: Es gibt derzeit keine Zeitung für die Europäische Union. Das wiederum bedeutet, dass der demokratische Überwachungssprozess nur in Ansätzen stattfindet - wenn überhaupt. Vielleicht ist das Fehlen einer gesamteuropäischen Zeitung nicht einmal überraschend. Eine Zeit lang gab es eine Zeitschrift namens The European , die aber aufgrund mangelnden Leser- und Werbeinteresses bald wieder eingestellt wurde. Seitdem sind nur flüchtige Anstrengungen unternommen worden, den European zu ersetzen. Der Kontrast zu den Vereinigten Staaten könnte deutlicher nicht sein. Vier nationale Fernsehsender und eine Unmenge an Kabelsendern, die landesweit empfangbar sind, erreichen Zuschauer in Kalifornien und in New York zeitgleich und in einer Sprache. Daneben gibt es landesweite Nachrichtenmagazine und Zeitungen wie die USA Today , das Wall Street Journal oder die New York Times . Kurz: Die Amerikaner können miteinander sprechen. Es findet ein gemeinsamer Dialog über gemeinsame demokratische Werte statt. Die Europäer können sich keiner dieser Möglichkeiten bedienen. Allzu oft sind sie dazu verurteilt, einen Dialog der Tauben zu führen. Dieser Mangel, dieses demokratische Defizit scheint jedoch noch kaum bekannt zu sein. Dem Ministerrat genügt es, von Konferenz zu Konferenz, von Gipfeltreffen zu Gipfeltreffen zu ziehen, auf denen dann der Korrespondent eines Landes Geschichten über sein Land erzählt bekommt - natürlich von einem eigens für das Land zuständigen Informanten. Und die EU-Kommission und der Brüsseler Apparat sind noch strenger bei der Auswahl ihrer Themen. Da werden dann lokale Berichterstatter mit lokalen Geschichten gefüttert und der nationale Kontext je nach Belieben außen vor gelassen.

Die Devise "Teile und Herrsche" hat für Europas Zukunft nichts zu bieten. Im Gegenteil, sie garantiert lediglich zunehmende Unzufriedenheit und Enttäuschung. Europa wächst, aber es verfügt nicht einmal über Wurzeln, die in gegenseitigem Verstehen oder einer Beteiligung seiner Bürger bestehen könnten.

Einige der neuen Mitgliedstaaten sind so klein - und verhältnismäßig arm an Ressourcen -, dass es für ihre Zeitungsredaktionen kaum möglich ist, Ereignisse in Brüssel, geschweige denn in weit entfernten europäischen Ländern, zu verfolgen. Aber auch große Länder wie Großbritannien haben oft weniger Mitarbeiter in Europa als in den Vereinigten Staaten. Und je stärker Europa wächst, desto gravierender sind die Auswirkungen.

Anfang eines Anfangs

Was ist zu tun? Von Zeit zu Zeit wird das Problem erkannt, und jemand versucht, eine Lösung zu finden. Vor etwa zehn Jahren war es Helmut Schmidt, der eine europäische Wochenzeitung zu etablieren versuchte. Der Guardian brachte unter meiner Verantwortung den Guardian Europe auf den Markt, eine Beilage, die den Meinungsaustausch fördern sollte. Doch keine dieser Initiativen war besonders erfolgreich. Wieder einmal scheiterte es an der praktischen Umsetzung. Das Übersetzen der Artikel erwies sich als langwierig und teuer. Die Art des Schreibens unterscheidet sich von Land zu Land und von Tradition zu Tradition erheblich. (Man mache einmal die Probe aufs Exempel, indem man den ersten Satz eines Artikels in der Times liest und dann, zum Vergleich, in Le Monde .) Es gab keine gemeinsame Basis für eine Werbe- und Anzeigenkampagne, da Europa in nationale Werbemärkte aufgeteilt ist. Druck und Vertrieb waren logistisch und finanziell zu aufwändig. Am verhängnisvollsten aber wirkte sich die Tatsache aus, dass es keine Anzeichen einer internationalen Leserschaft gab, mit der die zu erwartenden Ausgaben ausgeglichen oder gar ein kleiner Profit hätte erwirtschaftet werden können. Im Endeffekt war alles nicht mehr als ein netter Versuch, der ein Traum blieb. Europa hätte dringend eine eigene Zeitung benötigt - doch zeigte es sich außerstande, eine solche zu etablieren.

Ein jeglicher neuer Vorstoß in diese Richtung muss demzufolge mit der Realität abgeglichen werden. Es hat keinen Sinn, nach staatlichen Subventionen zu streben. Das würde nur zu Verletzbarkeit, Isolation und nicht zuletzt zu einem eklatanten Mangel an publizistischer Unabhängigkeit führen. Ich glaube, es gibt einen anderen Weg.

Das Internet ist zwar kein Presseorgan und keine Rundfunkstation, doch es stellt einen Informationsstrom für andere Medien bereit. Genauer gesagt: Es bietet dem Einzelnen oder den Nachrichtenorganen die Möglichkeit, unmittelbar miteinander in Kontakt zu treten. Es ist ein Forum für den direkten Informationsaustausch. Warum sollte also nicht versucht werden, dieses Forum vor die Tore Brüssels zu tragen? In den Vereinigten Staaten, wo es fraglos geringere Sprachbarrieren gibt als in Europa, haben sich bereits Internetseiten wie Political Wire etabliert. Hier werden Berichte und Kommentare über die amerikanische Politik im ganzen Land gesammelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein solches Forum ist in Europa dringend notwendig.

Man nehme also eine vergleichsweise kleine, aber hoch qualifizierte Mitarbeitergruppe und versetze sie in ein, eventuell auch zwei europäische Länder. Man stelle ihnen dann einen Übersetzungsdienst zur Seite, der in mindestens fünf Sprachen, etwa Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch und Italienisch, verfügbar ist und seinen Sitz entweder in der Zentrale oder in den jeweiligen Hauptstädten hat. Dann erteile man ihnen die Aufgabe, Berichte, Kommentare und Reportagen zu politischen Themen zu sammeln, die europaweite Relevanz besitzen. Sei es, dass George W. Bush nach London kommt: Was soll Tony Blair nach Ansicht der französischen Regierung zu ihm sagen? Oder: Warum gewinnen die Ultranationalisten die Wahlen in Katalonien?

Egal welches, es wird immer ein Thema geben, das von Bedeutung ist. Also lasse man andere daran teilhaben. Man kämpfe gegen Copyright-Einschränkungen an, damit zumindest die besten bereits in Zeitungen veröffentlichten Artikel zur Verfügung stehen und in anderen Ländern veröffentlicht werden können. Zusätzlich gründe man einen Themen- und Termin-Dienst für Fernseh- und Radiojournalisten, damit diese sich jeden Morgen über europäische Entwicklungen informieren können. Das Internet existiert bereits und mit ihm seine Möglichkeiten. Eines Tages wird das Netz eigene Profite erwirtschaften, nämlich dann, wenn ein europäischer Markt für europäische Nachrichten und Meinungen etabliert wurde. In der Zwischenzeit wäre dies ein Anfang - der zudem noch verhältnismäßig kostengünstig und einfach zu finanzieren ist - auf dem Weg hin zu Dialog und Verständnis. In gar nicht allzu ferner Zukunft könnten wir uns fragen, wo der neuste EU-Betrug begann, und dabei tausend kleine Einzelheiten aufdecken.

Keine Angst: Das hier ist keine dieser kleinlichen britischen Interventionen. Eher ist es eine Möglichkeit, auch Slowenien und Schweden das Gefühl zu vermitteln, dass sie Teil des gemeinsamen Unternehmens sind. Das beginnt mit der Schaffung eines gemeinsamen Publikums. Eines Tages werden beide Länder durch eine gemeinsame Zeitung oder einen gemeinsamen Fernsehsender mit den Informationen versorgt, die sie benötigen. Und eines Tages wird die demokratische Kontrollfunktion ganz natürlich vonstatten gehen. Bis dahin ist das hier der Anfang eines Anfangs.

 



Published 2004-06-21


Original in English
Translation by Monique Lehmann
First published in www.ifa.de Ausgabe 4/2003

© Eurozine
© Zeitschrift für Kultur Austausch
 

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