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Algeriens schmutziger Krieg

Geheimdienstler packen aus

Die Rolle der Armee und der Geheimdienste im algerischen Bürgerkrieg war nicht so eindeutig, wie der Öffentlichkeit glauben gemacht wird. Autobiografische Berichte werfen ein neues Licht auf die Methoden, die seit 1992 im Kampf gegen die Islamisten angewandt wurden, und bieten auch neue Hinweise zur Aufklärung der Morde an Zivilisten.

Vor zwölf Jahren brach der Bürgerkrieg in Algerien aus, mit mehr als 150 000 Opfer, überwiegend unter der Zivilbevölkerung. Aber was wissen wir wirklich über diesen mörderischen Konflikt? In Frankreich sind seit Ende 2000 eine ganze Reihe von Büchern erschienen, die sich mit der gnadenlosen Offensive der algerischen Armee gegen die islamistische Guerilla befassen. Die Berichte von Beteiligten mögen ausschnitthaft sein und nicht immer belegbar[1], aber sie bieten - vor allem was die Rolle der algerischen Geheimdienste angeht - neue Einsichten in die Hintergründe eines schmutzigen Krieges, der lange undurchschaubar schien. In Algerien sind diese Bücher de facto verboten.

Mit dem Staatsstreich vom Januar 1992, der einen Wahlsieg der Islamischen Heilsfront (FIS) verhinderte, übernahm die Armee die Macht in Algerien. Sie konnte sich dabei auf verschiedene politische Parteien und Gesellschaftsgruppen stützen. Die Ausrufung des Ausnahmezustands und das Verbot der FIS bildeten den Auftakt zu einer umfangreichen Verhaftungswelle: Tausende von Aktivisten und "Sympathisanten" der Islamisten, und ebenso unzählige "Verdächtige", kamen in Untersuchungshaft oder wurden in Gefangenenlager in der Sahara verschleppt und dort ohne Anklage festgehalten.[2] Wer entkommen konnte, ging in den Untergrund; viele schlossen sich den radikalen Gruppen an, die im Juni 1991, nach der Verhaftung der FIS-Führung, den bewaffneten Kampf aufgenommen hatten.

Die massive Repression, die die islamistische Bewegung innerhalb weniger Monate hätte vernichten sollen, führte nicht zum Erfolg. Im Norden des Landes konnte sich eine Guerilla dauerhaft etablieren, die auf das alte Unterstützernetzwerk der FIS zurückgriff. Morde und Bombenanschläge terrorisierten die algerische Bevölkerung in den Städten, und auf dem Land zwangen die islamistischen Gruppen die Leute dazu, ihnen regelmäßig Abgaben zu leisten. Weil die reguläre Armee dieser Welle der Gewalt nicht Herr wurde, begann sie mit dem Aufbau einer umfangreichen Kriegsmaschinerie, in der die "Abteilung für Information und Sicherheit" (DRS) eine tragende Rolle spielte. Seit 1992 übernahm dieser Geheimdienst die zentralen Aufgaben im System der Terrorbekämpfung, das sich vor allem gegen die "Bewaffneten Islamischen Gruppen" (GIA) richtete.[3]

Diese Spirale der Gewalt wurde zehntausenden von Algeriern zum Verhängnis. Vor allem in der Mitte des Landes und in der Mitidja-Ebene, der Hochburg der GIA, kam es von Anfang an zu brutalen Angriffen auf die Zivilbevölkerung. Den unaufhaltsamen Weg in den Terror beschreibt Nasroullah Yous, der in dieser Region gelebt hat. In allen Einzelheiten schildert er, wie die Bewohner der kleinen Ortschaft Benthalha in der Nähe von Algier abwechselnd die Gewaltakte der Islamisten, des Militärs und der Milizen über sich ergehen lassen mussten. Der tragische Höhepunkt des alltäglichen Schreckens, der Hinrichtungen, Entführungen, Mordanschläge und Raubüberfälle, war das Massaker im September 1997: In einer Nacht wurden fast 400 Menschen von unbekannten Bewaffneten getötet. Nasroullah Yous behauptet nicht, die Armee sei für diese Morde verantwortlich, aber sein Bericht lässt doch Zweifel an der offiziellen Version aufkommen, die alle Gewaltakte dieser Art den Islamisten zuschreibt. Die alg! erischen Medien haben jedenfalls eine regelrechte Hexenjagd gegen den Autor inszeniert.[4]

Schon in den ersten Monaten der Auseinandersetzung versuchte die Regierung, alle unabhängigen Medien gleichzuschalten und die Arbeit ausländischer Medien und der Menschenrechtsorganisationen einzuschränken. Mohamed Samraoui, ein ehemaliger Mitarbeiter der Spionageabwehr, berichtet, wie die "Dienste" sich der Unterstützung von Rechtsanwälten und Intellektuellen sowie befreundeter Parteien versicherten, um ihrer Propaganda für die "Priorität der Sicherheit" zum Erfolg zu verhelfen. Die Methoden der Manipulation und Desinformation umfassten sogar die Verbreitung gefälschter "schwarzer Listen" mit den Namen von Intellektuellen, die angeblich auf der Abschussliste der Islamisten standen. Der Militärgeheimdienst DRS fabrizierte Verlautbarungen der GIA, die zum Streit zwischen den islamistischen Fraktionen führen sollten.[5]

Samraoui, ein hochrangiger Offizier, der jahrelang mit den Führungskräften in den Geheimdiensten zusammenarbeitete, bestätigt auch die These von der Unterwanderung der GIA-Führung und von der Instrumentalisierung islamistischer Gewaltakte. Nach seiner Darstellung hat der DRS eigene bewaffnete Gruppen gegründet, die der Guerilla entgegentreten sollten, und angeblich desertierte Militärangehörige in die Netze der Terroristen eingeschleust. Diese Strategie - die natürlich strenger Geheimhaltung unterlag und zwischen den Diensten genau abgestimmt sein musste - scheiterte allerdings schon bald, weil einige der neuen Gruppierungen völlig außer Kontrolle gerieten.[6]

In der militärischen Auseinandersetzung verließen sich die Sondereinheiten unter dem Kommando des Generalstabs, die im Untergrund operierten, weitgehend auf die "örtlichen Informanten" der Geheimdienste. Abdelkader Tigha, der zu einer dieser Antiterroreinheiten in der Mitidja-Ebene gehörte, hat exakt benannt, worin deren Auftrag bestand: "Zivilisten, die als Terroristen galten, zu verhören, zu foltern und hinzurichten." Seit 1993 existierten das Antiterrorgesetz und Sondergerichte, die, nach eindeutiger Anweisung von oben, die Aufgabe gehabt hätten, "langwierige Verhandlungen vor Gericht" überflüssig zu machen.[7]

Gleichzeitig versuchte die Armee, den GIA dadurch den Rückhalt in der Bevölkerung zu nehmen, indem sie - hochproblematisch - bewaffnete Dorfmilizen aufstellen ließ. Offiziell galten die zivilen Hilfstruppen als "Selbstverteidigungsorganisationen", sie bildeten jedoch eher eine Vorhut der Armee im Kampf gegen die GIA. Tatsächlich gelang es, mit dieser "Privatisierung des Krieges", den Terrorismus einzudämmen - der Preis war allerdings eine allgemeine Zunahme der Gewalt in den ländlichen Gebieten. Einige Milizen gerieten völlig außer Kontrolle, sie konnten sich für Anschläge ungestraft mit Massakern unter der Zivilbevölkerung rächen und damit anhaltende Fehden zwischen den Sippen auslösen. In den offiziellen Meldungen war stets nur von islamistischen Anschlägen und Rivalitäten zwischen Untergrundorganisationen die Rede.[8]

Überdies traten in diesem Chaos auch "Todesschwadronen" auf, die - nach Auskunft des damaligen Staatspräsidenten Liamine Zéroual - keine staatliche Unterstützung genossen, sondern "mächtigen Interessengruppen" dienten.[9] Mohamed Samraoui behauptet, es habe sich um verdeckte Operationen der Geheimdienste gehandelt, Spezialkommandos, die mit Strafaktionen und anonymen "gezielten Schlägen" beauftragt waren. Die extreme Gewalt eskalierte 1997, als tausende von Unschuldigen Massakern zum Opfer fielen. Bis heute ist unklar, was diese Ereignisse ausgelöst hat. Doch noch im selben Jahr beugte sich das Regime dem internationalen Druck und ließ es zu, dass Menschenrechtsorganisationen ihre Arbeit in Algerien aufnehmen konnten. Ein Vertreter einer solchen Organisation erinnert sich, dass damals "lügen und vertuschen an der Tagesordnung war".[10]

Aber ausgerechnet in dieser Zeit des Schreckens begannen die Geheimdienste, mit der Islamischen Armee des Heils (AIS) - dem bewaffneten Arm der FIS - zu verhandeln. Während noch immer ganze Dörfer ausgelöscht wurden und kein Tag ohne neue Meldungen von entsetzlichen Bluttaten verging, erklärte die AIS im Oktober 1997 einen einseitigen Waffenstillstand. Knapp 6 000 Untergrundkämpfer, von denen viele blutiger Gewaltverbrechen überführt worden waren, wurden amnestiert. Bis heute kennt die Öffentlichkeit nicht den Inhalt des Abkommens zwischen Regierung und Islamisten. Über die frühen Jahre des Konflikts wissen wir inzwischen etwas mehr, aber noch immer sind ganze Bereiche dieses "schmutzigen Krieges" nicht aufgeklärt. Noch fehlen vollständige Untersuchungen über die Folter, über Verschwundene und über die so plötzliche und unerklärliche Auflösung der GIA kurz nach dem Abkommen und kurz nach den Massakern von 1997.


 

  • [1] Drei dieser autobiografischen Berichte, die in Frankreich und anderen europäischen Ländern veröffentlicht wurden, stammen von früheren Geheimdienstmitarbeitern, die Verbindungen zu einer Dissidentenorganisation, der umstrittenen "Algerischen Bewegung freier Offiziere" (Maol), unterhalten.
  • [2] Siehe Lyes Laribi, "Dans les geôles de Nezzar", Paris (Paris-Méditerranée) 2002. 3 Nach einem Generalstreik im Juni 1991 wurden alle bedeutenden Führer der FIS verhaftet.
  • [3] Siehe Habib Souida, "La Sale Guerre", Paris (La Découverte) 2001.
  • [4] Nesroulah Yous, "Qui à tué à Benthalha?", Paris (La Découverte) 2000. In der algerischen Presse wurde der Autor beschuldigt, an dem Massaker beteiligt gewesen zu sein.
  • [5] Mohamed Samraoui, "Chronique des années de sang", Paris (Denoël) 2003.
  • [6] Dazu hat sich, im Rahmen des Prozesses, den er in Paris gegen Habib Souida, (s. o.) anstrengte, auch der frühere algerische Verteidigungsminister Khaled Nezzar geäußert. Zu den Behauptungen von Mohamed Samraoui erklärte er, es habe überall "Infiltration und verdeckte Operationen gegeben", doch die GIA sei keineswegs "ein Geschöpf der Geheimdienste" gewesen.
  • [7] Siehe "Algérie: les révélations d'un déserteur de la SM", Nord-Sud Export, Nr. 427, Paris, September 2001. In dieser Zeitschrift wird behauptet, die algerischen Behörden hätten - ohne Erfolg - die Auslieferung bzw. Ausweisung von Abdelkader Tigha aus Thailand und Jordanien verlangt, wo er sich bis zu seiner Flucht nach Europa (2003) aufhielt.
  • [9] Zwei ausführliche Berichte des algerischen Menschenrechtsaktivisten Salaheddine Sidhoum zu diesen Vorgängen ("La machine du mort" und "Les milices dans la nouvelle guerre d'Algérie") wurden 2003 von Algeria Watch veröffentlicht. Dort werden allein für Relizane, eine Stadt im Westen Algeriens, 131 Fälle von "verschwundenen" Personen und Hinrichtungen ohne Gerichtsurteil dokumentiert, bei denen die örtliche Miliz, unter Führung des Bürgermeisters, die Hand im Spiel hatte.
  • [10] "Le Procès de 'La Sale Guerre'", Paris (La Découverte) 2002.


Published 2004-03-17


Original in French
Translation by Edgar Peinelt
Contributed by Le Monde diplomatique (Berlin)
© Le monde diplomatique
© Eurozine
 

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