Italien ein Jahr nach dem Schock von Genua
Die neue Bewegung Ringelreihen
Mit dem Sieg von Silvio Berlusconi und seiner Forza Italia bei den
Parlamentswahlen im Mai 2001 war für jeden politisch interessierten
Menschen offenkundig: Die italienische Linke befand sich in
völliger Auflösung. Sie hatte sowohl ihr politisches Gewicht als
auch das Vertrauen der Bürger eingebüßt. Der Aufstieg der
Sozialdemokratie war an seine Grenzen gestoßen, der reformistische
Schwenk, den die einst so bedeutende und ruhmreiche Kommunistische
Partei Italiens im Lauf der Jahre vollzogen hatte, endete mit einer
historischen Niederlage. Die Fraktionen des Mitte-links-Bündnisses
zerstritten sich - und der Sieger sah voller Spott und Schadenfreude
zu.
Dann kam der Juli 2001 und der G-8-Gipfel in Genua, gegen den die
Globalisierungsgegner mit Pappschilden und Plastikschwertern ins Feld
zogen. Die politischen und gesellschaftlichen Kräfte hatten sich
erstmals wieder zu einem gemeinsamen Auftritt zusammengefunden. In
politischer Hinsicht brachte Genua die Autonomen der extremen Linken
(die so genannten tute bianche in ihren weißen Overalls) mit den
Katholiken zusammen, die in den freiwilligen sozialen Diensten
tätig sind. Beide Gruppierungen waren zusammen so zahlreich und
engagiert, dass sie eine bunt gemischte Menge anzogen.
In sozialer Hinsicht repräsentierte die "Multitude"[1] von Genua die
erste vollständige Bandbreite jener in prekären
Arbeitsverhältnissen Beschäftigten[2], die das Produkt der
postfordistischen Revolution darstellen. Sie gingen auf die Straße,
ohne sich ihrer Stärke wirklich bewusst zu sein, aber wohl wissend,
dass sie der regierenden Mitte-rechts-Koalition nichts zu verdanken
haben - und noch weniger der vorangegangenen Mitte-links-Regierung.
Diese hatte auch deshalb die Wahlen verloren, weil sie den Widerstand
der Arbeiterschaft gegen den Neoliberalismus gebrochen und
törichterweise dazu beigetraten hatte, ein neues Proletariat zu
schaffen. Die Demonstranten waren sich auch eines neuen Dilemmas
bewusst: Just in dieser intellektuellen, immateriellen Arbeit[3] treten
die Zeichen der Emanzipation so deutlich zutage wie sonst nirgends.
Für all diese Leute war Genua ein gewaltiger Schock. Zum ersten Mal
in der Geschichte Italiens gab die Polizei jede Zurückhaltung auf,
agierte mit Methoden eines low intensity war, die den Mitteln der
Israelis im Kampf gegen die Palästinenser ähneln. Carlo Giuliani,
ein junger Demonstrant, wurde tödlich getroffen, ins Gesicht, die
Kugel hatte ein Polizist abgefeuert, der nicht älter war als
Giuliani. 24 Stunden später wurden mitten in der Nacht etwa hundert
Demonstranten von Einsatzgruppen aufgehetzter Polizisten aus dem
Schlaf gerissen und zusammengeschlagen.
Die sozialdemokratische Linke, die bei der Vorbereitung der
Demonstrationstage durch Abwesenheit geglänzt hatte, wusste nicht
einmal angesichts dieser schrecklichen Ereignisse, wie sie reagieren
sollte. Und die parlamentarische Opposition verhielt sich
beschämend ängstlich und war außer Stande, gegen diese schlimme
Perversion demokratischer Prinzipien zu protestieren, für die
Berlusconi und seine Regierung am Ende die Verantwortung
übernahmen.
Damit zeichnet sich ein neues Szenario ab: Basisaktivisten,
Intellektuelle, Lehrer, Frauen rebellieren gegen die schwache
Führung der Linken und gegen die Unfähigkeit ihrer politischen
Vertreter. Man nennt sie den movimento dei girotondi, die Bewegung
Ringelreihen. Dabei richtet sich der Protest weniger gegen die
Sozialdemokratie an sich als vielmehr gegen die Trägheit und Leere
ihrer führenden Köpfe. Seinen Ausdruck findet er in
Demonstrationen linker Männer und Frauen, an denen auch ein paar
angesehene Intellektuelle teilnehmen.[4]
Parallel zur intellektuellen Kritik an der Sozialdemokratie
entwickelten sich auch die sozialen Bewegungen weiter. Italien
erlebte landesweit eine Welle von Protestkundgebungen. Nach dem
Anschlag vom 11. September 2001 versuchte die Rechte am 10. November
eine Kundgebung der "Solidarität mit der amerikanischen Flagge" zu
organisieren, also mit der Entscheidung der USA, einen auf lange
Dauer angelegten globalen Krieg gegen den Terror zu führen. Gegen
diese Absicht gingen dann aber hunderttausende auf die Straße, um
ihren Wunsch nach Frieden zu demonstrieren.
Auch die Immigranten demonstrierten in Rom und in anderen Städte
gegen den Bossi-Fini-Gesetzentwurf[5], der die Rechte von Einwanderern
- und insbesondere die Bewilligung der Aufenthaltsgenehmigung - an
einen Beschäftigungsnachweis koppeln sollte. Darin drückt sich
haargenau die Doppelmoral einer Gesellschaft aus, die in Europa auf
zwei Gebieten führend ist: der Schwarzarbeit und den gewaltsamen
Methoden der Exekutive. Der Widerstand war so stark, dass es der
Immigrantenbewegung erstmals gelang, einen "Streik der Farbigen" in
den leistungsstärksten Industriebranchen Norditaliens zu
organisieren. Eine weitere Protestfront bildete sich gegen die von
der Regierung Berlusconi durchgeführte Reform des Schulsystems:
Über Wochen gingen hunderttausende Schüler und Lehrer auf die
Straße.
Für die gewerkschaftlichen Bestrebungen bedeutete Genua - über
die vielfältigen Kämpfe hinaus - ebenfalls einen Neuanfang. Nach
Berlusconis Sieg war auch die Gewerkschaftsbewegung völlig
orientierungslos. Zwar hatten einige Einzelgewerkschaften sich den
Initiativen der Globalisierungsgegner angeschlossen, so etwa die
Metallarbeitergewerkschaft FIOM innerhalb des CGIL[6] oder auch mehrere
Lehrergewerkschaften. Doch die Führung der großen Gewerkschaften
war genauso verwirrt wie die der Linksdemokraten (DS: Democratici di
Sinistra), zumal sie sich an ihre angestammten Privilegien gewöhnt
hatten, die sie als Gegenleistung für die Unterstützung der
Mitte-links-Regierung genossen. Doch dann wurde sie durch zwei
Ereignisse aus ihrer Untätigkeit aufgeschreckt.
Das erste war der Versuch der Sozialdemokratie, nach ihrer Niederlage
die Achse für einen Wiederaufbau der Linken noch weiter nach rechts
zu verschieben. Beim Kongress der Linksdemokraten im November 2001 in
Pesaro kam es zu einer harten Konfrontation von DS und CGIL. Wenn
ihre Teilhabe an der Macht auf dem Spiel stand, verhielt sich die
Führung der Exkommunisten wie eine skrupellose Politclique. Das
wollte die CGIL nicht hinnehmen: Sie wusste, dass die jungen Arbeiter
sich den Demonstranten von Genua sehr viel näher fühlen als dem
alten linken Korporatismus. Also musste sich die Gewerkschaft dem
Abdriften des Mitte-links-Bündnisses in Richtung Neoliberalismus
entgegenstellen. Der zweite Anlass ergab sich aus der Arroganz der
Regierung Berlusconi, die den Artikel 18 des Arbeitsgesetzes aufheben
wollte, der eine Kündigung ohne "triftigen Grund" untersagt.
Aufgrund dieser beiden Provokationen ließ sich die
Gewerkschaftsführung auf das Terrain der unabhängigen Bewegungen
locken, sie tat sich mit den "Genuesern" und den Ringelreihen
tanzenden Menschenketten zusammen und brachte damit auch der Bewegung
gegen den Krieg, gegen die Schulreform und gegen die Diskriminierung
der Zuwanderer neuen Zulauf. Und so führte der lange Marsch, der in
Genua begonnen hatte, ein knappes Jahr später nach Rom - wo sich am
23. März 2002 drei Millionen Menschen versammelten.
Seither hat eine gewaltige Bewegung immer konkretere Formen
angenommen. Sie richtet sich nicht nur gegen die amtierende
Regierung, sondern protestiert auch - und vor allem - gegen die
Opposition und tritt für die Neukonstituierung einer Linken ein,
die diesen Namen verdient. Immerhin umfasst die Bewegung inzwischen
um die 20 Prozent der italienischen Wählerschaft und entwirft
verschiedene Szenarien. Das erste geht von der Annahme aus, dass das
Mitte-links-Bündnis seinen gegenwärtigen Blair-Kurs weiter
verfolgt und sich darin von den Medien tatkräftig unterstützen
lässt. Das würde dem gewerkschaftlichen Kampf sicher Auftrieb
verschaffen. Möglich ist allerdings auch das zweite Szenario: dass
die derzeitige Gewerkschaftsführung bei allem internen Zwist mit
gewissen radikalen katholischen Gruppierungen eine annehmbare Basis
für eine linkssozialdemokratische Bewegung zustande bringt, die
sich in Kürze womöglich auch in Wahlen durchsetzen könnte.
Diese Möglichkeit wird von vielen als günstig angesehen: Sie
hätte den Vorteil, die Postkommunisten an den Rand zu drängen,
die seit den Siebzigerjahren die sozialen Bewegungen unterdrückt,
die Gewerkschaften mundtot gemacht, die parlamentarische Vertretung
bürokratisiert und damit zur gegenwärtigen reaktionären Wende
in der italienischen Politik beigetragen haben. Kurz, die ihre
kommunistische Tradition verraten haben. Die Weigerung der CGIL, den
am 5. Juli geschlossenen "Pakt für Italien" zu unterzeichnen, der
mit Zustimmung der katholischen CISL und der gemäßigten UIL
ratifiziert wurde und eine erste Aufweichung des Kündigungsschutzes
bewirkt, ist ein Beleg für diese Entwicklung. Und doch ist meines
Erachtens äußerste Vorsicht geboten! Nicht, weil die Redlichkeit
oder Konsequenz der CGIL-Führung in Zweifel stünden, Grund zur
Besorgnis ist vielmehr ihr kulturelles Defizit, das man auch als
übertriebenen Arbeiterkult sehen kann: die Fixierung auf ein
illusorisches Regierungsprojekt, das sich auf die alte Vorstellung
stützt, die Arbeiterklasse könne noch immer Trägerin
"hegemonialer" Wertvorstellungen im Sinne Gramscis sein.
Davon kann nur leider nicht mehr die Rede sein. Die meisten der neuen
Bewegungen halten es für notwendig, die Linke auf einer neuen Basis
zu gründen, die reguläre Erwerbstätige ebenso umfasst wie die
Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen und die Armen:
also die Industriearbeiter ebenso wie die intellektuellen Arbeiter;
die weißen Männer ebenso wie die Frauen und die Immigranten. Dies
ist das dritte Szenario, das die Globalisierungsgegner, die
stärkste Strömung, vorschlagen. Es geht um eine Neustrukturierung
der Linken, und zwar ausgehend vom Konzept eines neuen Sozialstaats,
eines garantierten Einkommes, einer Weltbürgerschaft und einer
Freiheit der Migrationsbewegungen, und es geht um eine Neubestimmung
der zu schützenden und zu fördernden gemeinsamen Güter, in der
Umwelt und in der produktiven Sphäre ebenso wie in der
"Biopolitik".[7]
Dieses neue Programm hat sich inzwischen im Bewusstsein vieler
Bürger und Aktivisten der neuen Linken niedergeschlagen. Es ist das
Programm einer "absoluten Demokratie", wie Spinoza gesagt und Marx es
gewünscht hat: einer Republik, die auf größtmöglicher
Zusammenarbeit der Bürger und dem Streben nach dem Gemeinwohl
basiert. Freiheit für alle gibt es nur um diesen Preis. Die
Alternative dazu wäre, dass immer mehr Menschen den Wahlurnen fern
bleiben: der negative, resignierte Exodus der Bürger.
Somit steht für Italien eine offene und gründliche Diskussion
zwischen den Vertretern der neuen Bewegung und denen der
Gewerkschaftslinken an. Für beide Seiten kommt es zunächst darauf
an, die gegenwärtige sozialdemokratische Führung kaltzustellen,
die Kontinuität der Bürokratie, die die sozialen Bewegungen
lähmt, zu durchbrechen und die gesellschaftlichen Kräfte um ein
neues Programm zu sammeln, das sich dem globalisierten Markt
entgegenstellt. Auch müssen die 20 Prozent der Wähler, die ihren
Protest gegen die Wahlverfahren passiv, also per Wahlabstinenz
dokumentieren, wieder zur aktiven Teilnahme und zur Wahrnehmung ihrer
staatsbürgerlichen Aufgaben bewegt werden. Sie können dann zu
einer kräftigen Triebfeder für die Umgestaltung der Gesellschaft
werden.
In diesem Zusammenhang braucht man nicht eigens betonen, wie wichtig
Fragen der partizipativen Verwaltung und ganz allgemein der
Mitwirkung von Betroffenen sind. Dies setzt einen völlig neuen
Politikbegriff voraus - Politik nicht mehr verstanden als
Repräsentation, sondern als Expression - sowie ein neues
Verständnis von politischem Engagement überhaupt, damit beides
auch wirksam umgesetzt werden kann.
Nach der Großdemonstration am 23. März in Rom hat es den
Anschein, als führe das ständige Anwachsen der Bewegungen und
Kämpfe dazu, dass die intensive politische Mobilisierung nicht
durchzuhalten ist. Diese vorübergehende Unsicherheit zeigte sich,
als die Globalisierungsgegner nach dem Aufruf zum Generalstreik durch
die Gewerkschaften am 16. April 2002 ihrerseits zu einem
"generalisierten Streik" aufriefen, ohne jedoch zu erklären, worin
dieser bestehen sollte. Das führte zu einem Vertrauensverlust - und
zu der Versuchung, sich wieder auf die guten alten
Stellvertretermethoden der CGIL zu besinnen. Eine müßige
Versuchung, denn es geht nicht um die politischen Anführer, sondern
um die politische Linie, um das Entfachen neuer Hoffnung. Es geht
darum, dass die Sozialdemokratie am Ende ist. In allen Versammlungen
wird heutzutage immer wieder die Notwendigkeit betont, die Bewegung
außerhalb der sozialdemokratischen Kontinuität neu zu gründen,
im Zusammenschluss von Fabrikarbeitern und anderen Erwerbstätigen
und Ausgeschlossenen, wobei man den "Prekarisierten" - und den
intellektuellen Kräften in der Produktion - eine dominierende
politische Rolle zuerkennt.
Doch was vor allem und allenthalben zum Ausdruck kommt, ist der
vernünftige und starke Wille, neue Formen des gesellschaftlichen
Kampfes zu entdecken, die die neue Einheit der Protestierenden
vermitteln. Das gilt vor allem für die Versuche, Streiks innerhalb
der Einheiten der immateriellen Arbeit zu lancieren, Kämpfe über
das Internet zu kommunizieren und die Herrschaft über die
Metropolen aufzulösen. So - und nur so - wird eine neue Linke
wieder aufgebaut werden können.
Fassen wir zusammen. Nirgendwo sonst in Europa hat es nach dem
Scheitern einer linken Sozialdemokratie so wirkungsvolle
Protestaktionen gegeben wie in Italien. Wir haben erlebt, wie die
Gemüter plötzlich aufgeschreckt sind. Diese Erfahrung gibt uns
die Gewissheit, dass das Netzwerk der Multitude keine
Sozialdemokratie mehr braucht, um zu kämpfen und die Welt zu
verändern. Die "Bewegung der Bewegungen" sucht nach neuen
Ausdrucksformen, in der Theorie wie in der unmittelbaren
Konfrontation; sie versucht, neue Dispositive[8]8 der Hegemonie
hervorzubringen. Das "Labor Italien" hat den Betrieb
wiederaufgenommen.
- [1] Wörtl. Menge, Volksmenge, Vielheit. Der auf Spinoza zurückgehende - an den Nationalstaat bzw. an die Fabrikarbeit gebundene - Begriff löst Begriffe wie "Volk", "Proletariat" oder "Arbeiterklasse" ab und wird von Negri/Hardt für eine Vielheit von aktiven, kreativen, produzierenden, an der gesellschaftlichen Arbeit beteiligten Menschen verwendet (A. d. Ü.).
- [2] Damit sind Arbeitsverhältnisse ohne Sozialversicherung und
gewerkschaftliche Vertretung gemeint, wie Teilzeitarbeiter,
Leiharbeiter, Honorarkräfte, Scheinselbstständige, Beschäftigte
in der New Economy usw. Zum Begriff "gesellschaftliche Arbeit", bzw.
"gesellschaftlicher Arbeiter" vgl. Antonio Negri /Michael Hardt,
Die Arbeit des Dionysos , Berlin (id-Verlag) 1997 (A. d. Ü.). - [3] Im Zuge der Durchdringung des klassischen industriellen Produktionsprozesses mit Informatik, Computerisierung, kommunikativen Netzwerken, Wissensproduktion werden nicht nur Waren und Dienstleistungen produziert, sondern auch soziale Beziehungen, Denkweisen, Gefühle und Affekte. Alle diese Formen von intellektueller, affektiv-emotionaler, technisch-wissenschaftlicher Tätigkeit werden von Negri/Hardt als "immaterielle Arbeit" bezeichnet (A. d. Ü.).
- [4] So der Filmemacher Nanni Moretti, dessen improvisierte Rede - anlässlich einer Kundgebung des Mitte-links-Bündnisses Anfang Februar 2002 auf der Piazza Navona in Rom - einen großen Teil des "linken Volkes" wachgerüttelt hat.
- [5] Umberto Bossi ist Vorsitzender der Lega Nord, die für ihre "sezessionistischen" und fremdenfeindlichen Positionen bekannt ist. Gianfranco Fini ist Chef der Aleanza Nazionale, des früheren Movimento Sociale Italiano (MSI, faschistisch), der seit Mitte der Neunzigerjahre eine rechtsliberale Partei geworden ist.
- [6] Confederazione Generale Italiana del Lavoro - größter, ehemals kommunistischer italienischer Gewerkschaftsverband (A. d. Ü.).
- [7] Die von Foucault übernommenen und von Negri/Hardt weiterentwickelten Begriffe "Biomacht" und "Biopolitik" beziehen sich auf die weltweite Verinnerlichung von Herrschafts- und Machtlogiken (A. d. Ü.).
- [8] Dispositive - nach Foucault diskursive und nichtdiskursive Organisation von Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten (A. d. Ü.).
Published 2002-09-04
Original in Italian
Translation by Sigrid Vagt
Contributed by Le Monde diplomatique (Berlin)
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